Die Salinenanlagen auf der Pernerinsel in Hallein öffnen für kurze Zeit wieder ihre Pforten

Anlässlich des Halleiner Weihnachtsmarktes in der alten Saline auf der Pernerinsel besteht erstmals seit der Salzausstellung 1994 wieder die Möglichkeit, die ehemalige Industrieanlage, wie die Sudpfanne, den Generatorenraum, den Kesselraum, einem breiten Publikum näherzubringen.

Im Rahmen eines geführten Rundganges können die alten  Anlagen begangen werden, und der Besucher erfährt dabei mehr über die bewegte Geschichte Halleins.

Das weltweit einzigartige historische Gebäude bietet für sich eine eindrucksvolle, unverwechselbare Kulisse. Der darin befindliche Weihnachtsmarkt ist komplett überdacht, wind- und wetterunabhängig und barrierefrei.

Folgende Termine werden angeboten:

Samstag, 19.11. & Sonntag, 20.11. – 10 Uhr

Samstag, 26.11. & Sonntag, 27.11. – 10 Uhr

Samstag, 03.12. & Sonntag, 04.12. – 10 Uhr

Samstag, 10.12. & Sonntag, 11.12 – 10 Uhr

Samstag, 17.12 & Sonntag, 18.12. – 10 Uhr

Die Führungen am Samstag sind mit einer Führung durch das Stille Nacht Museum Hallein und dem anschließenden Besuch des Weihnachtsmarktes und der Salinenanlage auf der Pernerinsel kombiniert; die Führungen am Sonntag beinhalten die Sonderausstellung Salzhochburg im Keltenmuseum und den anschließenden Besuch des Adventmarktes und der Salinenanlage auf der Pernerinsel.

Reservierungen/Anmeldungen zu den Führungen werden telefonisch unter 0664 301 37 90 entgegengenommen.

Sudhaus Colloredo um 1908

[Am Schifferplatz] befindet sich das älteste historische Sudhaus Österreichs, benannt nach Erzbischof Hieronymus Graf Colloredo, erbaut 1796 bis 1799. […]
[Das Sudhaus] war eine technische Fehlplanung, was die Salzgewinnung anbelangt. 1802 wurde im „Colloredo“ der Betrieb wieder eingestellt. […]
Das Pfannhaus ist das einzige aus der erzbischöflichen Zeit, das erhalten geblieben ist.

aus: Moser, Reinhold, Mit offenen Augen durch Hallein. Ein illustrierter Führer durch die Altstadt, Hallein 1981, 41.
© Foto: Keltenmuseum Hallein, Colloredo Sudhaus um 1908.

 

Bayrhamerplatz um 1970

[Der Bayrhamerplatz] entstand im 17. Jh. durch den Abbruch des Sudhauses Werch, das 1617 stillgelegt wurde. Man benannte den Platz nach [dem Wohltäter] Matthias Bayrhamer […].
In der Mitte [befindet sich] der Zeiserlbrunnen von 1968, der an eine lustige historische Anekdote [Halleiner Zeiserlfänger] erinnern soll […].

aus: Moser, Reinhold, Mit offenen Augen durch Hallein. Ein illustrierter Führer durch die Altstadt, Hallein 1981, 88.
© Foto: Keltenmuseum Hallein

Hallein aus allen Perspektiven

Hallein birgt eine vielseitige Geschichte, die in allen Winkeln der Stadt erlebbar und spürbar wird.

Das Team von Halleiner G’schichten präsentiert in regelmäßigen Abständen Bilder aus dem Fotoarchiv des Keltenmuseum Hallein und beleuchtet in wenigen Worten Hintergrundgeschichten und Bedeutung.

© Foto: Keltenmuseum Hallein, Blick auf Hallein von Osten zwischen 1900 – 1920.